Dokumentation
Datenschutz
Saalpass ist eine Ticketplattform für Vereinsveranstaltungen. Diese Erklärung beschreibt, welche personenbezogenen Daten dabei tatsächlich verarbeitet werden, wozu, auf welcher Rechtsgrundlage, wer sie erhält und wie lange sie bleiben. Sie ist an dem ausgerichtet, was die Software wirklich tut — nicht an dem, was üblicherweise in solchen Texten steht.
Zwei Gruppen sind betroffen, und sie sind unterschiedlich zu behandeln: Gäste, die ein Ticket kaufen, und Veranstalter (Vereine und ihre Mitarbeitenden), die Veranstaltungen einstellen und verwalten.
Verantwortlicher
- Peter Schick
- Gutenbergstraße 25
- 90513 Zirndorf
- Deutschland
- E-Mail: PeterSchick@gmx.net
- Kontaktformular: saalpass.de/kontakt
Betroffen sind die Domain saalpass.de und die zugehörigen Subdomains
(app., tickets., scan.).
Datenschutzbeauftragter
Es ist kein Datenschutzbeauftragter benannt, und es muss auch keiner benannt werden: Saalpass wird von einer Einzelperson betrieben, es sind nicht ständig mindestens 20 Personen mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt, und es findet weder eine umfangreiche Verarbeitung besonderer Datenkategorien noch eine geschäftsmäßige Verarbeitung zum Zweck der Übermittlung statt (§ 38 BDSG). Für alle Datenschutzanliegen wenden Sie sich bitte direkt an die oben genannte Adresse.
Saalpass und die Veranstalter: wer wofür verantwortlich ist
Ein Ticket kaufen Sie nicht bei Saalpass, sondern beim jeweiligen Veranstalter. Saalpass stellt die Technik: Sitzplan, Warenkorb, Checkout, Ticketversand, Einlasskontrolle.
Für die Zahlung ist das besonders wichtig. Die Zahlung läuft als sogenannte Direct Charge über das Stripe-Konto des Veranstalters — das Geld fließt direkt auf dessen Konto, Saalpass behält lediglich eine Servicegebühr als Plattformgebühr ein. Damit erscheint die Zahlung im Stripe-Dashboard des Veranstalters, einschließlich der von Ihnen angegebenen E-Mail-Adresse (sie wird als Beleg-Adresse an Stripe übergeben). Der Veranstalter ist für diese Zahlungsdaten deshalb eine eigene verantwortliche Stelle und nicht bloß ein Auftragsverarbeiter von Saalpass. Für Auskunft oder Löschung der bei ihm und in seinem Stripe-Konto liegenden Zahlungsdaten ist er der richtige Ansprechpartner; wir nennen Ihnen den zuständigen Veranstalter auf Anfrage.
Für alle übrigen Verarbeitungen auf dieser Plattform — Bestellung, Ticket, Mailversand, Protokolle — ist Saalpass verantwortlich. Die rechtliche Einordnung der Schnittstelle zwischen beiden (Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO oder gemeinsame Verantwortlichkeit nach Art. 26 DSGVO) wird derzeit geprüft und vertraglich festgelegt.
Verarbeitungstätigkeiten im Einzelnen
Aufruf der Website
Beim Aufruf einer Seite erzeugt der Webserver Protokolleinträge. Erfasst werden die IP-Adresse des anfragenden Geräts, der Zeitpunkt, die angefragte Adresse und der HTTP-Statuscode. Diese Einträge liegen im Log-Strom des Servers, nicht in der Anwendungsdatenbank, und werden nicht mit Bestell- oder Kontodaten zusammengeführt.
- Zweck: Betrieb, Fehlersuche, Erkennung und Abwehr von Angriffen.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Berechtigtes Interesse ist der sichere und funktionsfähige Betrieb des Dienstes.
- Empfänger: der Hosting-Anbieter als Auftragsverarbeiter.
Warenkorb und Sitzplatzauswahl
Damit Ihr Warenkorb über mehrere Seitenaufrufe hinweg erhalten bleibt, vergibt
der Server ein zufälliges Token (den „Cart-Token"). Es steht in einem Cookie
namens prunk_cart und wird zusätzlich mit einem Zeitstempel in einem
Redis-Zwischenspeicher abgelegt. Das Token enthält keine Angaben zu Ihrer
Person; es verknüpft lediglich Ihre Auswahl mit Ihrer Sitzung.
Wählen Sie Plätze aus, wird für jeden Platz eine befristete Sperre gespeichert (Platz-ID, Cart-Token, Ablaufzeitpunkt). Sie verhindert, dass derselbe Platz zweimal verkauft wird.
- Zweck: Warenkorb, verbindliche Platzreservierung während des Kaufs.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf Ihre Anfrage) sowie § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG für das Cookie — es ist zur Erbringung des von Ihnen ausdrücklich gewünschten Dienstes unbedingt erforderlich und benötigt deshalb keine Einwilligung.
- Speicherdauer: Der Cart-Token verfällt nach 24 Stunden. Platzsperren laufen standardmäßig nach 10 Minuten ab; ein Hintergrundprozess löscht abgelaufene Sperren alle 30 Sekunden aus der Datenbank.
Warteschlange vor dem Checkout
Pro Veranstaltungstermin kauft immer nur ein Gast gleichzeitig. Dafür wird ein Warteschlangeneintrag mit Termin-ID, Cart-Token, Status und Zeitstempeln geführt. Ihr Browser meldet sich währenddessen regelmäßig („Heartbeat"), damit der Platz in der Schlange nicht blockiert bleibt, wenn Sie den Kauf abbrechen.
- Zweck: geordneter Kaufablauf, Vermeidung von Doppelverkäufen bei hohem Andrang.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
- Speicherdauer: Der Eintrag bleibt nach Abschluss oder Ablauf als erledigter Datensatz bestehen. Eine automatische Löschung ist derzeit nicht eingerichtet.
Ticketkauf und Bestellabwicklung
Für den Kauf benötigen wir Ihre E-Mail-Adresse. Anschrift und Telefonnummer werden für einen Ticketkauf weder erhoben noch gespeichert.
Namen der Gäste — nur bei personalisierten Veranstaltungen. Manche Veranstalter geben ihre Tickets personalisiert aus, etwa bei Mitgliederversammlungen oder wenn am Einlass Namen abgeglichen werden. Ist das für eine Veranstaltung eingestellt, fragen wir im Bestellvorgang zu jedem Platz den Namen des Gastes ab, der ihn nutzen soll. Der Name wird zur Bestellposition gespeichert, auf das jeweilige Ticket gedruckt und dem Einlasspersonal des Veranstalters beim Scannen angezeigt. Bei allen anderen Veranstaltungen wird kein Name abgefragt und keiner gespeichert. Ob eine Veranstaltung personalisiert ist, erkennen Sie daran, dass der Bestellvorgang die Namensfelder anzeigt.
Zur Bestellung gespeichert werden: E-Mail-Adresse, Cart-Token, der gewählte Veranstaltungstermin, die gewählten Plätze und Ticketarten, Preise, Währung, die Servicegebühr in ihrer zum Kaufzeitpunkt gültigen Höhe, der Bestellstatus, die Kennung des Zahlungsvorgangs bei Stripe sowie Zeitstempel. Je gekauftem Platz entsteht ein Ticketdatensatz mit einer zufälligen Ticket-Kennung, einem QR-Prüfwert, dem Versandzeitpunkt und — nach dem Einlass — dem Zeitpunkt der Entwertung.
IP-Adresse der Bestellung. Zusätzlich speichern wir die IP-Adresse, von der aus der Kauf ausgelöst wurde. Sie dient allein der Verteidigung gegen unberechtigte Rückbuchungen: Wird eine Kartenzahlung später bestritten („diese Buchung habe ich nicht veranlasst"), gehört die IP-Adresse des Kaufs zu den Nachweisen, die der Zahlungsdienstleister für die Stellungnahme vorsieht. Sie wird nicht zur Analyse Ihres Verhaltens, nicht zur Standortbestimmung und nicht für Werbung verwendet.
- Zweck: Erfüllung des Ticketkaufvertrags, Ticketausstellung, Einlassberechtigung, Bearbeitung von Rückerstattungen. Für die IP-Adresse gesondert: Geltendmachung und Verteidigung von Rechtsansprüchen, insbesondere die Beweisführung bei Rückbuchungen.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für die aufbewahrungspflichtigen Teile zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Für die IP-Adresse Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse ist die Verteidigung gegen unberechtigte Rückbuchungen, deren Schaden sonst regelmäßig beim Anbieter verbleibt.
- Speicherdauer: Bestelldaten werden derzeit nicht automatisch gelöscht. Soweit sie steuerlich relevante Aufzeichnungen sind, greifen die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen nach § 147 AO und § 257 HGB (je nach Unterlagenart acht oder zehn Jahre). Ein Löschkonzept mit festen Fristen für die übrigen Daten ist noch nicht eingerichtet; bis dahin löschen wir auf Ihre Anforderung, soweit keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Für die IP-Adresse gilt dieselbe Frist wie für die Scandaten des Einlasses: 180 Tage nach dem Termin, danach wird sie nicht mehr benötigt. Sie ist keine steuerlich relevante Aufzeichnung, die längeren Handels- und Steuerfristen gelten für sie also nicht. Ein täglich laufender Aufräumjob löscht sie nach Ablauf dieser Frist automatisch.
Zahlungsabwicklung über Stripe
Die Bezahlung wickelt Stripe ab. Ihre Kartendaten erreichen unsere Server
nie: Sie geben sie in ein von Stripe bereitgestelltes Zahlungsformular ein,
das direkt in Ihrem Browser läuft. Dazu lädt die Checkout-Seite ein Skript von
js.stripe.com — Ihr Browser baut also eine unmittelbare Verbindung zu Stripe
auf und übermittelt dabei technische Daten wie Ihre IP-Adresse und
Browserinformationen. Stripe nutzt diese auch zur Betrugserkennung.
An Stripe übermitteln wir den Betrag, die Währung, Ihre E-Mail-Adresse als Beleg-Adresse sowie unsere internen Kennungen für Bestellung und Termin. Zurück speichern wir die Zahlungskennung, den Zahlungsstatus, den Betrag und einen technischen Schlüssel für das Zahlungsformular. Rückmeldungen von Stripe (Webhooks) werden zur Vermeidung von Doppelbuchungen mitsamt ihrem Inhalt protokolliert; darin können auch Angaben aus dem Zahlungsvorgang enthalten sein.
Weil die Zahlung als Direct Charge auf dem Stripe-Konto des Veranstalters gebucht wird, ist Stripe insoweit Zahlungsdienstleister des Veranstalters, und der Veranstalter ist eigene verantwortliche Stelle (siehe oben).
- Zweck: Zahlungsabwicklung, Rückerstattungen, Betrugsprävention, Abrechnung der Servicegebühr.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Abwicklung selbst, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die Betrugsprävention.
- Empfänger: Stripe Payments Europe, Ltd. (Irland) und verbundene Unternehmen, darunter Stripe, Inc. in den USA; der jeweilige Veranstalter.
- Drittland: siehe Abschnitt „Übermittlung in Drittländer".
Ticketversand per E-Mail
Nach erfolgreicher Zahlung erhalten Sie Ihre Tickets per E-Mail. Die PDF-Datei enthält den Namen der Veranstaltung, Termin und Datum, Ort und Veranstalter, den Sitzplatz, die Ticketart, den Preis, die Bestellnummer, die Ticket-Kennung und den QR-Code für den Einlass. Fragt der Veranstalter Gästenamen ab, steht zusätzlich der Name des Gastes auf dem Ticket, für den es ausgestellt ist. Ihre E-Mail-Adresse steht bewusst nicht auf dem Ticket, weil Tickets üblicherweise an die Gäste weitergegeben werden.
- Zweck: Lieferung der gekauften Leistung.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
- Empfänger: der Anbieter des eingesetzten SMTP-Postausgangsservers als Auftragsverarbeiter.
Gästeliste für den Veranstalter
Der Veranstalter kann für jeden seiner Termine die Liste der erwarteten Gäste abrufen und ausdrucken. Sie enthält je bezahltem Ticket den Sitzplatz und Tisch, die Ticketart, die Bestellnummer, die E-Mail-Adresse der Bestellung, den Zeitpunkt des Einlasses (sofern bereits gescannt) und — bei Veranstaltungen mit Namenserfassung — den Namen des Gastes. Nicht bezahlte Bestellungen und erstattete Plätze erscheinen nicht.
Zugriff haben ausschließlich angemeldete Konten des jeweiligen Veranstalters; technisch ist die Abfrage auf dessen eigene Termine begrenzt. Die Liste dient der Durchführung der Veranstaltung: Tischordnung, Einlass und Bewirtung.
- Zweck: Durchführung der gebuchten Veranstaltung, Einlasskontrolle, Sitzordnung.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO gegenüber dem Gast, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für das berechtigte Interesse des Veranstalters an einer geordneten Durchführung.
- Empfänger: der jeweilige Veranstalter und die von ihm eingesetzten Einlass- und Servicekräfte.
- Hinweis: Weil hier personenbezogene Daten der Gäste an den Veranstalter herausgegeben werden, gehört diese Verarbeitung zu der oben genannten Schnittstelle, deren rechtliche Einordnung (Art. 28 oder Art. 26 DSGVO) derzeit geprüft und vertraglich festgelegt wird.
Protokoll des E-Mail-Versands
Jeder Sendeversuch — Ticketmail, Newsletter-Bestätigung, Kontaktanfrage —
schreibt einen Eintrag in unser Protokoll. Gespeichert werden das Ergebnis
(versendet, fehlgeschlagen oder in den Entwicklungsposteingang geschrieben),
die Empfängeradresse, die Betreffzeile, die Art der Mail, die Zahl der
Anhänge und im Fehlerfall die technische Fehlermeldung. Der Inhalt der
Nachricht wird dabei nicht gespeichert. Die Einträge sind im Backoffice unter
/admin/mails einsehbar; Zugriff haben nur Administratoren von Saalpass.
Eine Einschränkung, die wir offen benennen: Schlägt ein Versand fehl oder ist kein Postausgangsserver konfiguriert, wird die Nachricht vollständig, einschließlich ihres Textes, zusätzlich in eine Datei auf dem Server geschrieben, damit der Vorgang nachvollziehbar bleibt.
- Zweck: Nachweis, ob eine Mail zugestellt wurde, und Fehlersuche bei Zustellproblemen — bei einem Ticketversand ist das oft die einzige Möglichkeit, einer Beschwerde nachzugehen.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
- Speicherdauer: derzeit ohne automatische Löschung.
Einlasskontrolle und Check-in-App
Am Einlass wird der QR-Code Ihres Tickets gescannt. Gespeichert werden dabei die Ticket-Kennung, eine Kennung des scannenden Geräts, das Ergebnis der Prüfung (gültig, bereits entwertet, storniert, unbekannt) und der Zeitpunkt. Zusätzlich wird der Entwertungszeitpunkt auf dem Ticket vermerkt.
Die Check-in-App ist offlinefähig. Sie speichert dazu auf dem Gerät des Einlasspersonals eine Anmeldekennung des Geräts, die gewählte Sprache und einen Scanverlauf mit der jeweils gescannten Ticket-Kennung, dem Ergebnis und dem Zeitpunkt. Diese Ticket-Kennungen sind pseudonyme Angaben — für sich genommen enthalten sie keinen Namen und keine Adresse, lassen sich in unserer Datenbank aber einer Bestellung zuordnen. Bei personalisierten Veranstaltungen wird dem Einlasspersonal beim Scannen zusätzlich der Name des Gastes angezeigt, damit er mit der Person am Einlass abgeglichen werden kann; auf dem Gerät gespeichert wird er nicht. Sie bleiben auf dem Gerät, bis sie über die Funktion „Verlauf leeren" gelöscht werden; eine automatische Löschung gibt es nicht.
- Zweck: Zutrittskontrolle, Verhinderung von Mehrfacheinlass mit demselben Ticket, Betrieb der App ohne Netzverbindung im Saal.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Einlass ist die Erfüllung des Ticketvertrags) und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz vor Ticketmissbrauch).
- Speicherdauer: Die serverseitigen Scandaten (Ticket-Kennung, Gerätekennung, Ergebnis, Zeitpunkt) werden bis 180 Tage nach dem Termin aufbewahrt und sind danach löschbar — der Grund ist, dass diese Datensätze der wichtigste Nachweis dafür sind, dass ein Gast tatsächlich erschienen ist, wenn eine Kartenzahlung noch Monate nach der Veranstaltung bestritten wird. Ein täglich laufender Aufräumjob löscht sie nach Ablauf dieser Frist automatisch.
Kontaktformular
Im Kontaktformular unter /kontakt geben Sie Name, E-Mail-Adresse, Betreff und
Ihre Nachricht an, optional eine Bestellnummer, und bestätigen per Häkchen,
dass wir Sie zu Ihrer Anfrage kontaktieren dürfen.
Diese Angaben werden nicht in unserer Datenbank gespeichert. Sie werden ausschließlich als E-Mail an ein fest hinterlegtes Postfach des Betreibers gesendet — der Empfänger wird nie aus Ihrer Eingabe abgeleitet. Im Versandprotokoll (siehe oben) bleiben dabei das Empfängerpostfach und die Betreffzeile stehen; die Betreffzeile enthält den von Ihnen eingegebenen Betreff.
Zum Schutz vor Missbrauch begrenzen wir die Zahl der Absendungen auf fünf pro Stunde und IP-Adresse. Dafür werden die Zeitpunkte Ihrer Absendungen der letzten Stunde zusammen mit Ihrer IP-Adresse im Arbeitsspeicher des Servers gehalten. Sie werden nicht auf eine Festplatte geschrieben, fallen mit Ablauf der Stunde aus der Zählung und gehen bei jedem Neustart des Servers verloren. Ein verstecktes Zusatzfeld („Honeypot") erkennt automatisierte Einsendungen; diese werden verworfen, ohne dass eine Mail versendet wird.
- Zweck: Bearbeitung Ihrer Anfrage; Abwehr von Spam und Massenzusendungen.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn Ihre Anfrage eine Bestellung oder einen Vertragsschluss betrifft, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Beantwortung von Anfragen); das Bestätigungshäkchen dokumentiert ergänzend Ihre Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Das Rate-Limit stützt sich auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
- Speicherdauer: Die Anfrage bleibt so lange in unserem Postfach, wie es zur Bearbeitung und zur Nachvollziehbarkeit erforderlich ist.
Newsletter mit doppelter Bestätigung
Der Newsletter arbeitet im Double-Opt-In-Verfahren. Nach Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse erhalten Sie eine Mail mit einem Bestätigungslink; erst wenn Sie ihn anklicken, gilt die Anmeldung. Gespeichert werden Ihre E-Mail-Adresse, der Bestätigungsstatus, ein Bestätigungstoken, der Zeitpunkt des Versands, die Zahl der erneuten Zusendungen und der Zeitpunkt der Bestätigung. Der Bestätigungslink verfällt nach 24 Stunden; innerhalb von 24 Stunden werden höchstens drei Bestätigungsmails an dieselbe Adresse versendet.
- Zweck: Versand des Newsletters; die Bestätigungsdaten dienen dem Nachweis, dass die Anmeldung von Ihnen stammt.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Ihre Einwilligung); für die Aufbewahrung des Anmeldenachweises Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
- Widerruf: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Jede Newsletter-Mail enthält dafür einen Abmeldelink; ein Klick darauf genügt, eine Begründung ist nicht nötig. Viele E-Mail-Programme zeigen zusätzlich eine eigene Abmelde-Schaltfläche an, die denselben Weg nutzt. Alternativ genügt eine formlose Nachricht an PeterSchick@gmx.net oder über das Kontaktformular.
- Nach der Abmeldung bleibt Ihre Adresse als abgemeldet vermerkt, damit wir den Widerruf nachweisen und Sie nicht versehentlich erneut anschreiben. Versendet wird an eine abgemeldete Adresse nichts mehr. Auf Wunsch löschen wir den Eintrag vollständig.
Bewerbung als Veranstalter
Vereine, die Saalpass nutzen möchten, wenden sich über /veranstalter an uns —
entweder mit einer kurzen Anfrage oder mit dem vollständigen Bewerbungsformular.
Gespeichert werden der Name der Organisation, der Name der Kontaktperson, eine
E-Mail-Adresse, optional Telefonnummer, bevorzugter Kontaktweg, Art der
Veranstaltung, Website, eine Nachricht, die bevorzugte Sprache und
gegebenenfalls ein hochgeladenes Logo, dazu die Art des Formulars, der
Bearbeitungsstatus und Zeitstempel.
Anders als beim Kontaktformular werden diese Angaben in unserer Datenbank gespeichert und sind im Backoffice einsehbar. Zusätzlich gehen zwei Nachrichten heraus: eine Benachrichtigung an den Betreiber und eine Eingangsbestätigung an die angegebene Adresse. Beide erscheinen im Versandprotokoll (siehe oben). Auch dieses Formular ist gegen Massensendungen durch ein Limit pro IP-Adresse geschützt, das wie beim Kontaktformular nur im Arbeitsspeicher geführt wird.
- Zweck: Prüfung und Bearbeitung der Anfrage, Aufnahme des Geschäftskontakts; Abwehr automatisierter Einsendungen.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahmen); für das Limit Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
- Speicherdauer: derzeit ohne automatische Löschung. Abgelehnte oder nicht weiterverfolgte Anfragen löschen wir auf Anforderung.
Veranstalter- und Backoffice-Konten
Für Veranstalterkonten und interne Backoffice-Konten speichern wir die E-Mail-Adresse, einen Passwort-Hash (das Passwort selbst wird nie gespeichert; es wird mit PBKDF2 und 120.000 Iterationen abgeleitet), die Rolle, den Aktivierungsstatus, die Zugehörigkeit zum Verein und Zeitstempel. Für jede Anmeldung entsteht eine Sitzung, von der nur ein Hash des Sitzungstokens und das Ablaufdatum gespeichert werden; Backoffice-Sitzungen laufen standardmäßig nach 12 Stunden ab.
Fehlgeschlagene Anmeldeversuche werden pro Kombination aus IP-Adresse und E-Mail-Adresse gezählt: nach fünf Fehlversuchen innerhalb von 15 Minuten wird die Anmeldung vorübergehend gesperrt. Auch diese Zähler stehen nur im Arbeitsspeicher und werden nicht dauerhaft gespeichert.
- Zweck: Zugang zur Verwaltungsoberfläche, Schutz vor dem systematischen Durchprobieren von Passwörtern.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Kontoführung, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für Anmeldesperre und Sitzungsverwaltung.
Protokoll wesentlicher Vorgänge
Wesentliche Vorgänge werden in einem Protokoll festgehalten: die Anlage einer Bestellung, der Beginn und die Aktualisierung eines Bezahlvorgangs, jeder Einlassscan sowie Änderungen am Sitzplan. Der Eintrag enthält die Art des Vorgangs, das betroffene Objekt, den Auslöser (etwa den Cart-Token oder das Scangerät), die Quelle und weitere Angaben zum Vorgang. Beim Anlegen einer Bestellung gehört dazu auch die E-Mail-Adresse des Gastes. Administratoren können dieses Protokoll gefiltert als JSON oder CSV exportieren.
- Zweck: Nachvollziehbarkeit von Buchungen, Zahlungen und Einlässen, Klärung von Streitfällen und Fehlern, Sicherheit des Systems.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; soweit die Vorgänge Buchungen betreffen, ergänzend Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
- Speicherdauer: derzeit ohne automatische Löschung.
Messwerte zum Checkout
Um zu erkennen, wo ein Kaufvorgang hängt oder abbricht, werden zu jedem Checkout Messpunkte erfasst: Bestellnummer, Cart-Token, die Stufe des Vorgangs (Start, Aktualisierung, Abschluss, Fehler), der Status, die benötigte Zeit in Millisekunden und ergänzende technische Angaben. Diese Daten dienen ausschließlich der technischen Auswertung des Kaufablaufs, nicht der Analyse Ihres Verhaltens.
- Zweck: Überwachung und Verbesserung der Zuverlässigkeit des Checkouts.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
- Speicherdauer: derzeit ohne automatische Löschung.
Cookies und Speicherung auf Ihrem Gerät
Saalpass setzt genau ein Cookie:
prunk_cart— der Warenkorb-Token. Zufälliger Wert, keine Angaben zu Ihrer Person. Nur für den Server lesbar (HttpOnly), aufSameSite=Laxgesetzt, im Produktivbetrieb nur über HTTPS übertragen (Secure), Laufzeit 24 Stunden.
Das Cookie ist zur Bereitstellung des von Ihnen gewünschten Dienstes unbedingt erforderlich und deshalb nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG einwilligungsfrei. Aus demselben Grund gibt es auf dieser Seite keinen Cookie-Banner — es gäbe nichts, worin einzuwilligen wäre.
Zusätzlich legt der Browser für den Betrieb der Oberfläche Daten im lokalen Speicher Ihres Geräts ab. Sie verlassen Ihr Gerät nicht, außer wo unten anders angegeben:
- im Shop: eine je Termin erzeugte Warenkorb-Kennung,
- im Backoffice und in der Veranstalteroberfläche: das Sitzungstoken der Anmeldung, die Sprachwahl und Einstellungen des Sitzplan-Editors,
- in der Check-in-App: die Anmeldekennung des Geräts, die Sprachwahl und der Scanverlauf (siehe „Einlasskontrolle und Check-in-App"). Der Scanverlauf wird beim Synchronisieren an den Server übertragen.
Keine Nutzungsanalyse, kein Tracking, keine Werbung
Auf dieser Website ist kein Analyse- oder Tracking-Werkzeug eingebunden — weder Google Analytics noch Matomo oder ein vergleichbares Produkt. Es gibt keine Werbenetzwerke, keine Profilbildung, kein Retargeting und keine Weitergabe von Daten zu Werbezwecken. Es findet auch keine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO statt.
Auch sonst lädt die Website keine Inhalte von fremden Servern nach: Schriften, Bilder und Skripte liegen auf unserem eigenen Server. Die einzige Ausnahme ist das Zahlungsformular von Stripe auf der Checkout-Seite, das oben beschrieben ist.
Empfänger und Auftragsverarbeiter
Über die oben bei den einzelnen Verarbeitungen genannten Stellen hinaus geben wir keine Daten weiter. Eingesetzt werden:
- Stripe — Zahlungsabwicklung. Stripe Payments Europe, Ltd. (Dublin, Irland) sowie verbundene Unternehmen einschließlich Stripe, Inc. (USA). Bei der Zahlung auf dem Konto des Veranstalters ist Stripe dessen Zahlungsdienstleister; für die Plattformgebühr besteht daneben unser eigenes Vertragsverhältnis mit Stripe.
- Postausgangsserver (SMTP) — Versand von Ticket-, Bestätigungs- und Kontaktmails, als Auftragsverarbeiter. Anfragen aus dem Kontaktformular gehen an ein Postfach bei der 1&1 Mail & Media GmbH (GMX).
- Hosting — Betrieb von Anwendung, Datenbank und Zwischenspeicher, als Auftragsverarbeiter.
- Der jeweilige Veranstalter — als eigene verantwortliche Stelle für die Zahlung, siehe oben.
Behörden und Gerichten geben wir Daten nur heraus, soweit wir dazu gesetzlich verpflichtet sind.
Übermittlung in Drittländer
Eine Übermittlung in ein Land außerhalb der EU und des EWR findet im Zusammenhang mit Stripe statt: Vertragspartner ist zwar die irische Stripe Payments Europe, Ltd., an der Verarbeitung ist aber die US-amerikanische Stripe, Inc. beteiligt. Das gilt sowohl für die eigentliche Zahlung als auch für den Aufruf des Zahlungsformulars in Ihrem Browser.
Die Übermittlung stützt sich auf den Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission zum EU-US Data Privacy Framework (Art. 45 DSGVO), soweit die empfangende Stelle danach zertifiziert ist, und ergänzend auf die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Ein Restrisiko bleibt: US-Behörden können unter bestimmten Voraussetzungen auf dort verarbeitete Daten zugreifen, und die Rechtsbehelfe dagegen entsprechen nicht in jeder Hinsicht dem europäischen Standard.
Alle übrigen Verarbeitungen finden auf Servern innerhalb der EU statt.
Ihre Rechte
Ihnen stehen gegenüber dem Verantwortlichen die folgenden Rechte zu:
- Auskunft (Art. 15 DSGVO) — Sie können erfahren, ob und welche Daten wir zu Ihnen verarbeiten, und eine Kopie davon erhalten.
- Berichtigung (Art. 16 DSGVO) — unrichtige Daten müssen wir korrigieren, unvollständige vervollständigen.
- Löschung (Art. 17 DSGVO) — soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO) — etwa während wir die Richtigkeit bestrittener Daten prüfen.
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) — Sie erhalten die Daten, die Sie uns auf Grundlage eines Vertrags oder einer Einwilligung bereitgestellt haben, in einem gängigen, maschinenlesbaren Format.
- Widerspruch (Art. 21 DSGVO) — gegen jede Verarbeitung, die wir auf ein berechtigtes Interesse stützen (in diesem Text jeweils als Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gekennzeichnet), können Sie aus Gründen widersprechen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Wir stellen die Verarbeitung dann ein, sofern wir keine zwingenden schutzwürdigen Gründe nachweisen können.
- Widerruf einer Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO) — jederzeit mit Wirkung für die Zukunft. Die bis zum Widerruf erfolgte Verarbeitung bleibt rechtmäßig. Das betrifft insbesondere den Newsletter.
Zur Ausübung genügt eine formlose Nachricht an PeterSchick@gmx.net oder über das Kontaktformular. Wir antworten in der Regel innerhalb von zwei Werktagen, spätestens innerhalb der gesetzlichen Frist von einem Monat. Wir ordnen eine Anfrage über die bei der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse zu; bei Zweifeln an Ihrer Identität können wir zusätzliche Angaben verlangen, etwa eine Bestellnummer.
Beachten Sie, dass wir Ihnen für die auf dem Stripe-Konto des Veranstalters liegenden Zahlungsdaten nur begrenzt Auskunft geben können — hierfür ist der Veranstalter zuständig. Wir nennen ihn Ihnen auf Anfrage.
Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde
Unbeschadet anderer Rechtsbehelfe haben Sie das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO). Zuständig ist wegen unseres Sitzes in Zirndorf:
- Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA)
- Promenade 18, 91522 Ansbach
- www.lda.bayern.de
Sie können sich auch an die Aufsichtsbehörde Ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts oder Ihres Arbeitsplatzes wenden.
Datensicherheit
Die Verbindung zur Website ist durch TLS verschlüsselt. Passwörter werden nie im Klartext gespeichert, sondern nur als PBKDF2-Hash mit 120.000 Iterationen; von Sitzungstoken speichern wir ebenfalls nur einen Hash. Der Warenkorb-Token im Cookie ist für JavaScript nicht lesbar. Der Zugriff auf Backoffice und Veranstalteroberfläche ist nach Rollen getrennt, Anmeldeversuche sind gedrosselt, und Zahlungsdaten erreichen unsere Systeme gar nicht erst.
Eine hundertprozentige Sicherheit der Datenübertragung im Internet kann niemand zusichern; ein absoluter Schutz ist nicht möglich.
Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Ändert sich die Verarbeitung — etwa weil eine Funktion hinzukommt oder ein Dienstleister wechselt —, passen wir diesen Text an. Es gilt jeweils die hier veröffentlichte Fassung.
Eine englische Übersetzung finden Sie unter /docs/privacy. Bei Abweichungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.
Stand: 16. August 2026